Alphabet für erfülltes Leben

Gemeinnütziger Verein zur Förderung einer wertschätzenden Sprache, wohlwollenden Kommunikation und Bedürfnis-orientierten Lebenspraxis

"Seit ich mit der Bedürfnisplatte arbeite, habe ich keine Probleme, nur Bedürfnisse." M.F.

 

 

Die "Wertschätzende Sprache" ist ein einfaches Konzept, mit dem wir uns die Begriffe für Authentische Bedürfnisse und echte Gefühle erschließen. 

 

Die "Wertschätzende Sprache" ist nicht das Ziel, sondern eine Methode. In regelmäßigen Gesprächskreisen üben wir mit den "Vokabeln der Liebe" und den "193 Worten für Freude" zu spielen. 

 

Das Ziel ist eine wohlwollende Kommunikation und Bedürfnis orientierte Lebenspraxis.

 

Die "Wertschätzende Sprache" ist ein hilfreiches Konzept für Menschen, die den Wunsch haben sich klarer auszudrücken. Denn über echte Gefühle zu sprechen und authentische Bedürfnisse miteinander zu verhandeln, anstatt über Strategien zu streiten, das trägt zu mehr Verbindung und Verständnis bei.

 

Die Bedürfnisplatte ist kein festgeschriebenes Gesetz, sondern ein Werkzeug. Sie dient als Unterstützung, um echte Bedürfnisse, die uns miteinander verbinden, sogar mit Tieren und Pflanzen, von den individuellen Werten und Strategien, die ihrer Erfüllung die-nen sollen und über die wir so gerne streiten, zu unterscheiden.

 

Das Ziel bei der Entwicklung war es, eine Methode zu finden, mit der wir eine Gewaltfreie Kommunikation (u.a. die GFK nach Marshall B. Rosenberg) üben und im Alltag praktizieren können, ohne uns sprachlich zu verbiegen. Das Ziel ist es, eine wohlwollende Kommunikation zu erlernen, bei der wir gleichzeitig reden können wie uns der Schnabel gewachsen ist. 

 

Dafür benötigen wir vor allem drei Dinge: 

 

1. Begriffe für authentische Bedürfnisse

 

2. Worte für echte Gefühle

 

3. Die Fähigkeit wertfrei zuzuhören

 

 

Ziel des Vereins

Unser Ziel ist es, diese einfache didaktische Methode für die regelmäßige Übung einer wertschätzenden Sprache und wohlwollenden Kommunikation mithilfe der Bedürfnisplatte zu verbreiten. Denn:

 

mithilfe der Bedürfnisplatte können authentische Bedürfnisse und echte Gefühle, Werte, Interpretationen, Wünsche und Strategien klar voneinander unterschieden werden.

 

Mithilfe dieser Unterscheidung wird unsere Sprache klarer und somit vor allem in Konflikten hilfreicher.

 

Durch das unkommentierte ehrliche Teilen unserer Gedanken in den Gesprächsrunden, das wertfreie Anteilnehmen an den Gefühlen der Anderen und das Aktive Zuhören (das Wiederholen des Gehörten ohne zu interpretieren) wächst das Verständnis und eine empathische Grundhaltung für uns selbst und für andere.

 

In Einzelberatungen können wir uns gegenseitig dabei unterstützen schmerzhafte Gefühle und Ressentiments aufzulösen. Während des Prozesses unsere schmerzhaften Gefühle mithilfe der Bedürfnisplatte und den Kartensets in unerfüllte Bedürfnisse zu übersetzen, kommen oft Tränen und das Herz wird wieder weich und warm.

 

Wir bieten individuelle Ausbildungen an für Menschen, die diese Methode in ihre eigene therapeutische Arbeit mit einfließen lassen wollen. 

 

Und wir unterstützen Jede und Jeden, die/der bei sich vor Ort einen eigenen Gesprächskreis gründen und regelmäßig anbieten möchte.  

 

Geeignet ist dieses Angebot für:

- Alle Menschen, die sich schwer tun, über Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen.

 

- Menschen mit GfK-Vorerfahrung (GfK = Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg), die lernen möchten sich noch klarer           auszudrücken.

 

- Kommunikations-Trainer*innen und Therapeut*innen, die das Material mit in ihre eigenen Therapie-Konzepte einbauen möchten.

 

- Menschen, die noch gar keine Berührung mit der GfK hatten. Auch Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren können dabei sein.

 

- u. U. kann es auch eine hilfreiche Unterstützung für Menschen mit Asperger Syndrom sein.

 

 

Einsetzbar ist das Material auch:

 

- in Sprachkursen, beispielsweise in der Flüchtlings-Hilfe mit dem Schwerpunkt auf dem Vokabular einer Bedürfnis orientierten Sprache

 

- im Ethik- und Deutsch-Unterricht an Schulen 

 

- in der Mütter- bzw. Elternberatung 

 

- als Gewaltprävention in den verschiedensten Einrichtungen.